born Mühlhausen / Opf., 1798
died Nürnberg, 31. Mar 1868
Sohn des Ernst. ∞ 8.5.1825 Anna Magdalena Wagner (* um 1801 – † 5.10.1873). 1817-24 Schüler der Kunstgewerbeschule Nürnberg und von Albert Reindel. Seit 1822 selbständig als Stecher tätig. 1827 stellte er u.a. eine Zeichnung mit einer perspektivischen Ansicht der Sebalduskirche aus. Auf der Ausstellung von 1833 wurde er vom Nürnberger Magistrat mit einem Preis ausgezeichnet. 1837 war er Zeichenlehrer an der Handelsschule in Nürnberg. Walther zeichnete und aquarellierte Nürnberger Architektur- und Kunstdenkmäler. Ferner stach er nach alten und neuen Meistern, auch für Taschenbücher, Almanache und viel für Heideloffs Schriften. Eine Stichfolge mit Erläuterungen erschien im eigenen Verlag. 1829 war er in S. 929 (Wunderburggasse 7) ansässig, 1850 in S. 1433a (Laufertormauer 10) und zum Schluß in Johannis 134 (Bucher Straße 41/43). Mitglied des Künstler-Vereins.
Werke: zwei Jahresgaben des Albrecht-Dürer-Vereins: 1836 das Bäckermädchen nach Kreul, 1849 das Portal der Lorenzkirche nach eigener Zeichnung.
MuS: NÜRNBERG, MStN: „Nächtliche Feier auf dem St. Johannisfriedhof“. –, GNM; –, Slg. Grieb: 2 Aquarelle.
Lit.: Thieme-Becker; Nagler, KL Schornsches Kunstblatt 1833, S. 386; Hertel, 1841, S. 37 und 62; Rettberg, 1854, S. 209; Künstlerhaus, 1910; Gürsching, in: MVGN 40, 1949, S. 227f.; Mende, Rathaus 1979; Erlanger/Fischer, 2000;
Ausst.: 1817/1; 1821/1; 1824/1; 1827/1; 1828/1; 1830/1; 1836/1; 1836/2; 1841/2; 1891/1; 1906/2; 1909/1; 1941/2; 1942/1; 1953/10 Nr. 91, 95, 97, 187, 188; 1959/4; 1965/24; 1966/4; 1971/8 Nr. 12, 18, 19; 1972/5 Nr. 72, 94, 124; 1973/2; 1977/1; 1979/2; 1981/1; 1992/1; 2001/6, S. 83.
(zitiert aus dem Nürnberger Künstlerlexikon, Herausgegeben von Manfred H. Grieb)