Wendelin
Kusche

painter

born Nimptsch /Schlesien, 06. Apr 1926

died Montorgiali / Italien, 04. Jun 2003

Während des Zweiten Weltkriegs wurde er zuerst in Berlin und Polen (1943 – 44) als Luftwaffenhelfer eingesetzt. Nach diesem Einsatz erhielt er 1944 nach der achten Klasse den Reifevermerk, d.h. Die Zulassung zum Studium. 1944 erfolgte die Einberufung zur Luftwaffe, Kusche tat als Obergefreiter Dienst in Wien, Prag, Budweis, München und Nürnberg; mehrere Monate verbrachte er in amerikanischer Kriegsgefangenschaft (März bis Oktober 1945).


Nach seiner Entlassung studierte er von 1946 bis 1952 an der Akademie der Bildenden Künste unter Professor Joseph Oberberger und Professor Xaver Fuhr Zeichnen und Malerei.
(Christina Hofmann-Randall)


1952 erste Ausstellung in Nürnberg


Abgeschlossenes Akademiestudium in München 1953


Freie künstlerische Tätigkeit.


1957 – 1958 Ausbildung zum Werklehrer am Seminar für Kindergärtnerinnen, Hortnerinnen, Jugendleiterinnen und Werklehrer(innen)der Stadt München.


Entscheidend für die künstlerische Entwicklung waren Hans-Christian-Blech, Joseph Oberberger, Ernst Penzoldt, Xaver Fuhr, Joseph Drexel.


Seit 1961 Lehrtätigkeit an der damaligen Pädagogischen Hochschule Nürnberg, die 1978 als Erziehungswissenschaftliche Fakultät (EWF) der Universität Erlangen-Nürnberg eingegliedert wurde.


Seine Lehrveranstaltungen im Fachgebiet Kunst- und Werkpädagogik deckten im Laufe der Jahrzehnte fast das gesamte Spektrum der angewandten Kunstpädagogik und des Werkens ab. (Christina Hofmann-Randall)


In ganz Franken findet man Werke von ihm in Rathäusern. Kirchen (z.B.:Uttenreuth und Kapelle in Lilling), Bahnhöfen, Schulen (z.B.: Effeltrich) und sogar Schwimmbädern (z.B.: Ebermannstadt).


Reisen in Asien und Europa.


Ausstellungen in der Bundesrepublik, in Schweden, Italien, Paris, London, Kapstadt, Colombo.


Künstlerische Schwerpunkte: Portrait, Landschaft, menschliche Figur, städtische Architektur.


Bevorzugte Techniken: Öl, Aquarell, Graphik.
Seine Werke sind meist ohne Titel und Jahresangabe


1991 Übersiedlung nach Italien; seinen Nürnberger Hauptwohnsitz behielt Kusche trotzdem stets bei und kehrte zu Mal-Aufenthalten immer wieder hierher zurück.


Literatur: Wendelin Kusche / Die Moderne in Franken / Erlangen 2012

Period: 21st c., 20th c.

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